Sexualaufklärung als feministische Praxis

Sexualaufklärung ist etwas, das wir meistens mit Pubertät und Schule verbinden. Als Erwachsene denken wir oft, dass wir eigentlich alles wichtige über Sex wissen. Doch den meisten Menschen fehlen trotz jahrelanger sexueller Aktivität viele praxisbezogene Informationen. Außerdem ist die Sexualaufklärung, die wir als Kinder oder Jugendliche erhalten, häufig begrenzt auf biologische Aspekte und vorrangig reproduktions- statt lustorientiert. Natürlich ist es wichtig zu verstehen wie eine Schwangerschaft entsteht, doch zu einem lust- und verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität gehört viel mehr dazu.

In diesem Workshop befassen wir uns mit den Vorstellungen, die wir von Sexualität haben und in welcher Form diese gesellschaftlich geprägt sind. Wir klären was es mit Mythen wie dem Jungfernhäutchen oder dem vaginalen Orgasmus auf sich hat und schauen uns die gängigen Sexualitätsnarrative an, die uns alle in unseren sexuellen Praktiken beeinflussen. Wir sprechen über Konsensualität, Selbstbestimmung und Verantwortung und darüber, vor welche Hürden und Herausforderungen uns diese Aspekte in der Praxis stellen können.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für die Verknüpfungen zwischen Sex und Gesellschaft interessieren und Lust auf Anregungen uns Austausch haben, wie sie Werte wie Gleichberechtigung und Feminismus in ihr Sexualleben integrieren und somit aktiv praktizieren können.

Dauer: 3h

Teilnahmebeitrag: Informationen zum Teilnahmebeitrag findest du im Ankündigungstext der jeweiligen Veranstaltung.

Wer kann teilnehmen? Alle! Der Workshop ist für alle Teilnehmer*innen offen, unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung.

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